Flüchtlingshilfe

 

Als sie flüchteten, dachten sie, es wäre für einige Tage, vielleicht Wochen. Sie flohen über die Grenze ins Nachbarland, in den Nordirak oder nach Jordanien. Viele mieteten sich eine billige Wohnung, andere schlugen ein Zelt auf oder richteten sich in einer der vielen Bauruinen ein. Das UN-Lebensmittelprogramm und verschiedene NGOs machten das Leben in der Ferne möglich. Aus dem Ersparten bezahlten sie die Miete und das Essen. Der Krieg wurde nicht beendet und die Flüchtlinge konnten nicht zurück in ihre Heimat. Im August 2015 kündigte die UN an, dass kein Geld mehr da sei für Lebensmittelhilfe. Wie sollten sich die Flüchtlinge nun ernähren, wie leben? Hoffnungslosigkeit breitete sich aus. Hunderttausende machten sich auf den Weg nach Europa!

 

Schon CHF 50.- versorgen eine Flüchtlingsfamilie im Nahen Osten einen Monat lang mit Lebensmitteln. Helft ihr mit?

Drei Familien in einem Keller

 

Shami führte uns in seine spärlich eingerichtete Keller-Wohnung und offerierte uns süssen Tee. Er teilt diese Wohnung mit zwei anderen Familien. Zuhause in Syrien besass er Olivenbäume und eine Kuh – er genoss ein gutes Leben. Shami ist Schumacher, aber hier in Jordanien darf er nicht arbeiten. Er versucht schon lange, die nötigen Papiere in Amman zu kriegen – aber eben: Alles braucht Zeit. Er hat acht Kinder, zwei davon sind Mädchen, eines musste er tot in Syrien zurücklassen. Was wird wohl aus dieser Familie werden?

Kein Frieden in Sicht

 

Ein Frieden scheint noch in weiter Ferne. So bleibt vieles beim Alten. Nebst der Verteilung von Essenspaketen und Hygieneprodukten setzt OM im 2018 auch auf Wiederaufbau und Entwicklung.

Vor zwei Jahren konnte OM mit lokalen Vertretern zwei Bäckereien in einem nordirakischen Flüchtlingslager aufbauen. So erhalten Frauen die im Lager leben eine Arbeitsstelle. Wir beteiligen uns an den Kosten der Produktion für 10‘800 Fladenbrote pro Tag.

Die fertigen Brote werden oft von den Kindern abgeholt, die gegen Gutscheine die Wochenration für ihre Familien abholen und zu ihren Zelten bringen.Dies bringt sie in den Genuss der irakischen Grundnahrung und das so eingesparte Geld können sie für andere Auslagen einsetzen.

Du willst Flüchtlinge unterstützen? Nimm am Adventure Race teil!